Willkommen in Kranenburg

Der schönen Stadt am Niederrhein bei Kleve

Bei diesem Internetauftritt handelt es sich NICHT um die offizielle Seite der Gemeinde Kranenburg, die offizielle Webseite der Gemeinde Kranenburg finden Sie HIER !

Die Gemeinde Kranenburg liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt an der niederländischen Grenze bei Nimwegen und ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.

Die Gemeinde Kranenburg hat eine Gemeindefläche von 77 km² mit ungefähr 9.800 Einwohnern. Sie gliedert sich in folgende Ortsteile (nach Einwohnerzahl):


Große Teile des Gemeindegebietes sind unbesiedelte Naturlandschaft, im Süden der Reichswald, im Norden die Rheinniederung der Düffel. Um zur Bildergalerie zu gelangen klicken sie entweder HIER oder im Menü auf Landschaft.





Kranenburg

Die Gemeinde Kranenburg grenzt im Osten an die Stadt Kleve, im Südosten an die Stadt Goch, im Südwesten an die Gemeinde Gennep (Provinz Limburg, NL), im Westen an die Gemeinde Groesbeek (Provinz Gelderland, NL), im Nordwesten an die Gemeinde Ubbergen (Provinz Gelderland, NL) und im Nordosten an die Gemeinde Millingen am Rhein (Provinz Gelderland, NL). Weitere Details zur Kranenburger Geschichte finden Sie HIER

Nütterden

Nütterden ist ein Dorf am unteren Niederrhein, das zur Gemeinde Kranenburg im Kreis Kleve gehört. Der Ort wird 720 n. Ch. erstmals in einer Schenkungsurkunde des Grafen Ebroin aus dem Düffelgau an die Kirche von Rindern erwähnt. In Abschriften dieser Urkunde finden sich die Namensschreibweisen Nitri, Nitro, Nitrae und Nitre, in späteren mittelalterlichen Dokumenten Nuteren, Nuterun, Nittra oder Nuttert. Möglicherweise deutet der Name auf eine Nussbaumrodung hin. Nütterden hat heute rund 3000 Einwohner. Die katholische Pfarrkirche Sankt Antonius wurde 1853 eingeweiht und steht unter Denkmalschutz. Bei Nütterden befand sich der Adelssitz Haus Klarenbeck. Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes fand im Februar 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die sogenannte Schlacht im Reichswald statt. Zwei Bunker des Westwalls vom Typ Regelbau 102V sind in Nütterden auf dem Friedhof und am Waldrand in der Nähe des alten Forsthauses erhalten.

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Schottheide

Der Name Schottheide begegenet erstmals 1414 als "Schoetscheheye". Das Areal war jedoch bis ins 18. Jahrhundert unbesiedelt und diente als Gemeindeheide von Frasselt. 1783 wurde die Heide im Rahmen der preußischen Kolonialisierung parzelliert und allmählich besiedelt. Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes, tobte im Frühjahr 1945 die sogenannte Schlacht im Reichswald. In dieser Schlacht um den Niederrhein wurde der Ort schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bis ins 20. Jahrhundert blieb Schottheide stark auf den Ort Frasselt bezogen, zu dem es auch pfarrlich gehörte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gewann Schottheide durch starken Zuzug ein geschlossenes Ortsbild. Die 1953 eingerichtete Volksschule wurde bereits 1968 wieder geschlossen. Seit 1975 wird sie als Bürgerhaus genutzt.

Mehr

Mehr hat seinen Namen von einem im 13. Jahrhundert trockengelegten Binnensee. Die Uferböschungen sind heute noch links und rechts vom Tutweg sichtbar. Die älteste urkundliche Erwähnung von Mehr resultiert aus dem Jahr 720. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gehörte Mehr zum Amt Düffel. Die Einwohnerzahl sank vor einigen Jahren unter 500. Seit dem Anschluss an die Kanalisation 1995 werden wieder Bauplätze ausgewiesen. Im Sommer 2007 wurden in Mehr erstmalig seit Jahrzehnten etwa zwölf Weißstörche gesichtet. Kurzerhand wurden im Ort zwei große Masten mit Nisthilfen aufgestellt, in der Hoffnung, dass diese im kommenden Frühjahr den Störchen als Brutstätte dienen werden. Der eine Mast steht am Kortenbusch und der andere zwischen Tutweg und Kriesacker.

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Frasselt

Archäologische Funden belegen, dass die Gegend von Frasselt schon in fränkischer Zeit besiedelt war. Im Lauf des Mittelalters muss die Gegend aber wieder bewaldet sein, denn 1297 bezeichnet der Name "Vraslo" einen Teil des Reichswaldes. Erstmals urkundlich erwähnt wurde diese Siedlung in geldrischen Quellen 1343/44 ("apud Vraetsen in nemore imperiali"), in klevischen Quellen erst ca. 1371/78 "ter Vrasant". Frasselt entstand im 14. Jahrhundert als klevisch-geldrische Doppelrodung. Der Ort wurde als Waldhufendorf am Nordrand des Reichswaldes angelegt. Eine kurz nach 1800 erbaute Windmühle auf dem Frasselter Berg wurde 1920 abgebrochen. 1860-1862 wurde die Pfarrkirche St. Antonius errichtet - ein schlichter neugotischer Bau, der im Inneren durch Wandmalereien geprägt ist. Der 1944 von deutschen Truppen gesprengte Kirchturm wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiedererrichtet. Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes, fand im Februar 1945 des 2. Weltkrieges die sogenannte Schlacht im Reichswald statt. Nach dieser Schlacht konnten die Alliierten anschließend bei Wesel einen Brückenkopf über den Rhein schlagen und somit das Ruhrgebiet einnehmen.

Zyfflich

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Zyfflich schon im römischer und merowingischer Zeit besiedelt war. Zwischen 1002 und 1021 gründete Graf Balderich von Drenthe hier ein Stift, das dem Heiligen Martin geweiht wurde. Für dieses Stift wurde eine neue Kirche errichtet, von der sich trotz zahlreicher Umbauten im Inneren noch bedeutende Teile erhalten haben. 1436 wurde das Stift nach Kranenburg verlegt. Bei Zyfflich stand vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert der Adelssitz Haus Germenseel. 1853-55 wurde bei Zyfflich ein Querdamm zum Schutz vor dem Rheinhochwasser errichtet. Im letzten Kriegswinter 1944/45, besonders in der Schlacht im Reichswald, wurde der Ort sehr schwer zerstört. Ein kleiner unbewohnter Teil der Gemeinde Zyfflich westlich des Querdamms wurde 1949/63 an die Niederlande abgetreten (dazu ausführlicher unter Wyler).

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Wyler

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Wilre zum Jahr 1189.[1] Eine Kapelle wird 1304 genannt, sie war eine Filiale von Zyfflich.[2] Wyler ist aber deutlich älter. Es wurde bereits in römischer Zeit gegründet. In der Kiesgrube am Wylerberg wurden mehrfach Funde aus frühmittelalterlichen Gräbern geborgen, die aus dem 7. und frühen 8. Jahrhunderts stammen.[3] Auf dem Wylerberg befand sich im Mittelalter die Burg Mergelp. Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes, tobte im Frühjahr 1945 die sogenannte Schlacht im Reichswald. In dieser Schlacht um den Niederrhein wurde der Ort schwer beschädigt. Der alte Kirchturm, der im Krieg zerstört wurde, war ein romanischer Tuffsteinbau. Die Kirche wurde nach der Zerstörung erneut wieder aufgebaut. Nachdem Wyler seit 1945 als Gemeinde im Amt Kranenburg bestanden hatte, wurde es am 1. Juli 1969 nach Kranenburg eingemeindet.
Änderung des Grenzverlaufs zu den Niederlanden
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhoben die Niederlande Ansprüche auf deutsche Gebiete als Ausgleich für entstandene Kriegsschäden. Zwar wurden diese Pläne weitgehend verworfen, dennoch stellte die britische Militärregierung mit Wirkung vom 23. April 1949 unter anderem Teile der Gemeinde Wyler mit 170 Einwohnern, insbesondere den Wylerberg, und unbewohnte Gebiete der Gemeinde Zyfflich unter Auftragsverwaltung der Niederlande. Darüber entbrannte ein jahrelanger Zwist, der erst 1963 durch einen neuen Grenzregelungs-Vertrag Deutschlands mit den Niederlanden beigelegt werden konnte. Während die meisten 1949 abgetretenen Gebiete an die Bundesrepublik zurückgegeben wurden, verblieben etwa vier Fünftel der Gebietsteile bei Wyler und Zyfflich endgültig bei den Niederlanden.

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Niel

Niel wird erstmals 891/92 durch einen Eintrag im Codex Laureshamensis erwähnt. Der Ort gehörte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zum Amt Düffel; der Ort bildete mit Mehr einen gemeinsamen Gerichtsbezirk. Spätestens im 13. Jahrhundert war Niel Sitz einer Pfarre (Bonifatius). Die heutige gotische Pfarrkirche stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert; sie birgt ein Taufbecken aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts war der geldrische Geschichtsschreiber Wilhelm van Berchem Pfarrer von Niel. Niel besitzt eine ehemalige Gaststätte, die in eine "Dorfkneipe" umfunktioniert wurde. Sie wird von einem holländischen Mieter betrieben. Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes, tobte im Frühjahr 1945 die sogenannte Schlacht im Reichswald. In dieser Schlacht um den Niederrhein wurde der Ort schwer beschädigt.

Grafwegen

Der Name Grafwegen wird erstmals 1294/95 genannt, allerdings gab es im klevisch-geldrischen Grenzgebiet in unmittelbarer Nachbarschaft drei Siedlungen dieses Namens. Das heute zur Gemeinde Kranenburg gehörende Grafwegen wurde erst 1572 explizit erwähnt. Zu dieser Zeit wohnten hier Walddiener des Klever Herzogs, die pfarrlich zu Kranenburg gehörten. Der unmittelbar an der niederländischen Grenze gelegene Ort liegt von deutscher Seite betrachtet sehr abgeschieden und ist nur über zwei Straßen zu erreichen, von denen eine durch den Reichswald (der Kartenspielerweg ist aber für den Autoverkehr gesperrt), die andere unmittelbar an der Staatsgrenze entlangführt. Bis 1936 unterstand Grafwegen dem Amt Kessel und wurde dann dem Amt Kranenburg zugeordnet. Die überwiegend protestantische Bevölkerung gehört der evangelischen Kirchengemeinde Kranenburg an, für die Katholiken ist die Pfarre Frasselt zuständig. Der Ort zählt weniger als 100 Einwohner. Mit seinen 42 Wahlberechtigten (2002) gilt Grafwegen als kleinster Stimmbezirk in Nordrhein-Westfalen.


Quelle/n: http://de.wikipedia.org/wiki/Kranenburg_(Niederrhein) unter -> /Geografie/Gemeindegebiet

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